Das TMS-Gerät

Das TMS-Gerät

Bei der TMS werden gezielt – je nach Erkrankung – bestimmte Areale des Gehirns stimuliert – und zwar transkraniell, d.h. über die äußere Schädeldecke. Hierbei wird eine sogenannte Spule außen an den Kopf angelegt, die Gehirnaktivität durch kurze Magnetpulse stimuliert und positiv beeinflussen kann. Diese Pulse können nach verschiedenen Behandlungsprotokollen in unterschiedlichen verschiedenen Abständen.

Einerseits können viele solcher Magnetpulse als Serie am Stück appliziert werden. Das nennt sich repetitive Transkranielle Magnetstimulation (rTMS). Andererseits können die Magnetpulse in Schüben, “Bursts” genannt, abgegeben werden. Diese erfolgen im Theta-Rhythmus, der den gleichnamigen Rhythmus bestimmter Hirnfrequenzen nachahmt. Die Behandlung mit TBS kann in nur 3 Minuten erfolgen, während herkömmliche rTMS-Protokolle bis zu 30 Minuten in Anspruch nehmen. Darüber hinaus ist bei der TBS eine niedrigere Stimulationsintensistät möglich.

Transkranielle Magnetstimulation (TMS)
Transkranielle Magnetstimulation (TMS)